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Samstag, 23. April 2016

Einfach mal NICHTS tun ...


Die Frühstückszeit an diesem Wochenende genießen wir ganz besonders. Zum einen macht das nasskaltgraue Wetter jeglichen Tatendrang in Richtung Gartenarbeit schon im Ansatz kurz und klein und zum anderen haben wir mal NICHTS vor. Gar nichts - außer Herrn Kater verwöhnen und uns auch. Wie herrlich!



Emil genießt schon in vollen Zügen die Lesestunde nach dem Frühstück. Meist wird eigentlich nicht viel mit Lesen, weil er kaum, dass die Zeitung aufgeschlagen ist, auch schon mitten drin sitzt und das auch noch für die natürlichste Sache der Welt hält.
 



Zu einem ausgiebigen Frühstück gehören auf jeden Fall knackige Brötchen. Hier die Baguette-Brötchen nach einem Rezept vom Lutz. Die werden abends fix und fertig vorbereitet und müssen morgens nur noch den heißen Ofen besuchen ... Der heizt vor, während im Hause alles noch schläft -  sehr praktisch!



Krachende Kruste, weiche, aromatische Krume und den rechten Biss bringen diese Teilchen mit, die ich oft backe.
Zum Rezept gehts *hier* entlang. 



Um die Hitze des Ofens zu nutzen und die Familie auch später noch mit Selbstgebackenem zu verwöhnen, werden nach den Brötchen immer noch zwei Brote gebacken. Ebenfalls am Abend zuvor vorbereitet, wechseln sie morgens nur noch von den Gärkörbchen in den Ofen.


Knirpsenbrot *klick*

So organisiere ich mir das Backen meistens alltagstauglich und hab ein entspanntes Wochenende.



Rosalie






Mittwoch, 13. April 2016

Auf der "MS Lofoten"



Bei Hurtigrouten wird sie als "Die schönste Seereise der Welt" beschrieben.
12 Tage lang auf dem alten Postschiff
"MS Lofoten" von Bergen nach Kirkenes und zurück. In vielen Häfen haben wir geankert, Orte wie Ålesund, Trontheim, Kirkenes, Bodø kennengelernt, das Nordcap besucht, in der Eismeerkathedrale Tromsö einem Mitternachtskonzert gelauscht. Auf den Lofoten sind wir gewandert, in einer kleinen Backsteinkirche auf den Westeralen haben wir Andacht gehalten. Das Schiff wurde immer wieder von Orcas und Delfinen begleitet.
Mit den Einheimischen sind wir in kleinen Fischerbooten gefahren, um Seeadler und Pinguine in freier Wildbahn zu beobachten und haben eine Huskyschlittenfahrt durch dick verschneite Wälder mitgemacht.
Das alte Schiff hat Tag für Tag den starken Winterwinden getrotzt, rund um die Uhr hat es unaufhörlich leise geknarrt und kraftvolle Fahrt gemacht. Windstärke 10 hat uns einiges abgefordert, Stabilisatoren kennt die alte Lady nicht und scheint sich nur zu gern Wind und Wellen hinzugeben.
In mehreren Nächten standen wir unter Polarlicht....stundenlang haben wir an Deck ausgeharrt ...schlafen können wir zu Hause - gedacht.
Die Crew hat ihr Bestes gegeben, der Koch sich wahrlich übertroffen beim täglichen Vier-Gänge-Menü.
Ich kenne nur diese eine Seereise und kann mir nichts vorstellen, was sie noch besser machen könnte.
Das Erlebte wirklich zu beschreiben fällt schwer ... weil Worte dafür scheinbar nicht genügen.
Ich fühle mich wunderbar geerdet vom Eintauchen in diese oft so bizarr anmutende, so ursprüngliche Gegend ganz da oben im hohen Norden und lasse einfach ein paar Bilder sprechen ...
 ohne viel Drumrum.




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Rosalie







Mittwoch, 6. April 2016

"Epistrophy" .... die zweite




Für die zweite "Epistrophy" hab ich ziemlich lange gebraucht. Eigentlich war sie zum Geburtstag meiner Tochter im letzten Sommer gedacht. Daraus wurde nichts ... Sehnenscheidenentzündung, Strickfaulheit und andere Querelen bremsten den Fortschritt auf den Nadeln deutlich. Nun isse aber fertig. 



 

Mein Mädel sollte sie unbedingt auf unserer Reise in den hohen Norden tragen.





Mit dem schlichten nordischen Muster passt sie nicht nur wunderbar zu meinem großen Kind, sondern auch in die karge Winterlandschaft Norwegens und damit irgendwie auf das sehr nostalgisch anmutende alte Postschiff "MS Lofoten". 







Alle Strickdetails können wieder *hier* nachgelesen werden.
Und zu einem Blick auf die erste "Epistrophy" geht es *hier* entlang.









Ein paar Eindrücke und Bilder von unserer Reise entlang der Küste Norwegens 
hin zu den Polarlichtern 
gibts ganz bald.



Rosalie






Freitag, 18. März 2016

Wegkreuze



Es ist eine bewußte Entscheidung von meinem großen Kind für ihren ganz eigenen Weg... 
Ich habe dafür ihre Taufkerze und eine Geschwisterkerze angefertigt.







Mögen sie mit einem kraftvollen, warmen Licht entzündet werden und ihren Weg erleuchten .... für alle Zeit.




Rosalie



Sonntag, 6. März 2016

Urkorn

Schon seit einer Weile interessiert mich beim Backen die Verwendung von Urkorn. Emmer, Einkorn, Dinkel sowieso ... damit lassen sich ganz ausgezeichnete Brotkreationen zaubern. Mit handwerklich ausgereiften Rezepten vom Plötzblog, Homebaking-Blog oder auch Salzkorn-Blog habe ich schon einige Backwerke ausprobiert, die sich flugs ganz weit oben auf der "Wiederbackenliste" eingeordnet haben. 
So wie dieses hier:

Einkorn-Vollkornbrot nach Michaelas Rezept








Das Einkorn-Vollkornbrot bringt eine Fülle an milden Aromen mit sich, die einfach nur herrlich sind. 
Eine Scheibe davon nur mit Butter zu essen ist wahrer Hochgenuß!
Keine Übertreibung .... nicht ein bisschen!



Rosalie





Samstag, 27. Februar 2016

Und noch ne Kanne

Weils so schön war, gleich nochmal ... diesmal die Variante für den Mann. Wieder mit doppeltem Faden der 
"Holst Noble" ein selbst erdachtes Zopfmuster gestrickt 
und Freude gehabt ... 


 
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.... sowohl beim stricken als auch beim schenken und feiern...
Punkt ;-)


Habt es gut!



Rosalie









Sonntag, 21. Februar 2016

Verschenkt


Ob zu einem letzten Picknick im Schnee, einem ersten auf Frühlingspfaden oder auf der morgendlichen Anreise zur Arbeit .... die bestrickte Thermoskanne begleitet nun eine liebe Freundin und wird ihr hoffentlich viiiieel Freude bereiten.




Gestrickt habe ich mit einem doppelten Faden der "Holst Noble" ein Zopfmuster, welches schon einmal in einer Mütze Verwendung fand und immer wieder sehr kurzweilig ist.




Unterdessen ist auch die zweite Epistrophy fast fertig und wartet dann auf gutes Fotowetter ;-))




Ich zeig sie Euch wieder hier.





Rosalie 




Dienstag, 16. Februar 2016

Honigsüß

Am Seifensieden interessiert mich vor allem die Verwendung natürlicher Rohstoffe, angefangen bei den Ölen und Fetten, über pflegende Zusätze bis hin zum Duft. Ohne viel Schnickschnack. So nach und nach möchte ich herausfinden welche Substanzen am besten zu uns passen. Diese Seife hier hat große Chancen regelmäßig ins Töpfchen zu kommen.




Es sind gleich drei Bienenprodukte verseift. Neben Bienenwachs, Honig und Propolis sollen Sheabutter, Olivenöl und Co die Haut verwöhnen. Zudem sind Maulbeerseide und ein wenig Mohnsamen enthalten. Keine ätherischen Öle, das ist nicht notwendig, weil Bienenwachs und Honig einen warmwürzigen Duft verbreiten.
 Immer wenn ich am Kistchen mit den zum trocknen aufgestellten Seifen vorbei gehe, nehm ich voller Wonne den herrlich warmen Duft auf und freu mich auf die erste Dusche mit dieser Seife.

 

Rosalie 











Montag, 1. Februar 2016

Mandelbärchen



Kleinen Brüdern schenkt man ein Bärchen, oder zwei, oder viele ...

Die hier hab ich irgendwann bei Pinterest entdeckt und sofort an meinen "kleinen" Bruder gedacht. 1,90 groß, irgendwo um die 100 Kilo und schon lang nicht mehr klein, kann er doch an keinem Bärli vorbeigehen, ohne daß über sein kantiges Gesicht mit dem ewigen Dreitagebart ein warmes Lächeln huscht ..... Jedenfalls ... hab ich sie ihm neulich gebacken, die Bärlis ... und da hat er wieder genauso geguckt .... mein "kleiner" Bruder.




Mein kleines Kind bekommt sie die Tage auch gebacken, zum Geburtstag ...

Ach, Männer ;-) 



Habt eine gute Woche!



Rosalie





Sonntag, 24. Januar 2016

Gewerkelt



Die zweite "Epistrophy" nach einer Vorlage von Kate Davies wächst beständig weiter. Hier wird gerade noch der zweite Ärmel gestrickt. Als nächstes ist die Rundpasse dran. Das ist der spannendste Teil, denn hier zeigt sich dann, wie die Farben wirklich miteinander harmonieren. Ich habe von Alice Starmore "Summertide blue" und "Solan goose" gewählt. Die genauen Projektnotizen könnt Ihr bei Ravelry *hier* nachlesen.





 Unterdessen gerät das Backen immer mehr zur Leidenschaft! Ich liebe es, solche Prachtbrote aus dem Ofen zu ziehen und bevorzuge im Moment die Runden. Trotzdem kommen sie ganz unterschiedlich daher. Hier eines mit einem ganz milden Sauerteig, Einkorn und Weizenmehl aus Frankreich ... Zum Rezept gelangt Ihr hier *klick*
 



... und da ein "Charpentier" aus Schweizer Ruchmehl...*klick* Meine Kinder können den Anschnitt immer kaum erwarten und übrig bleibt selten etwas. Hab ich wohl alles richtig gemacht!



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Frühstücksbrötchen wie diese "St. Galler Bürli" ... *klick*, ebenfalls aus Ruchmehl gebacken, haben kaum Zeit richtig auszukühlen und sind schon verspeist.





Es sind aber auch immer wieder dunkle Brote mit herzhaftem Aroma und Biss gefragt. Eine sehr aromatische, italienische Brotspezialität, das "Pane Maggiore" gelingt mir mittlerweile sehr gut und könnte zum Haus- und Hofbrot erklärt werden ... Rezept steht hier *klick*... Ich hab früher nicht geahnt, dass man mit unterschiedlichen Mehlen, Teigreifungszeiten, etc. derart variantenreich backen kann.





Weitere Rezepte werd ich ausprobieren und vielleicht auch mal eins selber entwerfen.

Ich zeig´s Euch wieder hier.







Macht es gut!




Rosalie